Babytragen – Wichtige Eigenschaften im Überblick

Wer schon einmal ein Kind auf dem Arm gehalten hat, weiß, dass das nach einer gewissen Zeit ganz schön unbequem werden kann. Hinzu kommt, dass es für Eltern schlichtweg unmöglich ist, mit einem Baby auf dem Arm den Alltag zu bewältigen. Babytragen machen Eltern das Leben leichter. Sie sind kompakt, einfach anzulegen und ermöglichen es Vätern und Müttern, ihr Baby mit sich herumzutragen und gleichzeitig die Hände frei zu haben.

Wir zeigen Euch auch, welche Babytragen wir Euch besonders empfehlen können.

In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was Ihr über das Thema Babytragen wissen müsst. Starten wir also direkt mit den wichtigsten Informationen!

Für Eilige: Diese Babytragen empfehlen wir

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Die wichtigsten Tragesysteme im Überblick

Baby mit Mutter in Babytrage
Babys mögen die körperliche Nähe zu ihren Eltern in der Babytrage

Vielleicht habt Ihr Euch bereits mit dem Thema Babytragen auseinandergesetzt. Falls ja, dürfte Euch aufgefallen sein, dass das Angebot an unterschiedlichen Tragehilfen und -systemen riesig ist. Halfbuckle, Fullbuckle, Wrap Conversions, Ring Slings, Mei Tais – bei diesem Begriffschaos kann man schnell den Überblick verlieren.

Generell versteht man unter dem Begriff “Babytrage” eine Vorrichtung für Babys und Kleinkinder, die sich die Eltern umschnallen oder umbinden können, um ihre Sprösslinge darin sicher zu transportieren. Bevor Ihr Euch für ein bestimmtes Produkt entscheidet, solltet Ihr Euch zunächst mit den wichtigsten Grundmodellen vertraut machen: der Komforttrage, dem Tragetuch und der Mischform, der sogenannten Mei Tai.

Die Komforttrage

Komforttragen sind “fertige” Tragen, die sich die Eltern wie einen Rucksack umschnallen können. Der Tragesack (also der Teil, in dem das Baby drinsitzt) ist meist vorgeformt, sodass der Rücken des Babys leicht gerundet ist. Bänder zum Knoten und Wickeln gibt es keine – lediglich verstellbare Schulter- und Hüftgurte. Sobald die Komforttrage einmal richtig eingestellt ist, kann sie daher jederzeit schnell und unkompliziert angelegt werden. Das Baby muss dann nur noch hineingesetzt werden. Im Idealfall sind Träger und Hüftgurt breit und gut gepolstert, damit das Gewicht des Kindes optimal verteilt wird.

Die Komfortbabytrage ist für viele Eltern die beste Wahl. Sie ist praktisch, gewährleistet eine gute Haltung und das Anlegen benötigt weder Übung noch großen Zeitaufwand. Sie kommt manchmal zwar mit speziellem Neugeboreneneinsatz, ist grundsätzlich aber eher für größere Babys ab etwa fünf Monaten geeignet. Beispiele für Komforttragen sind die Modelle von Ergobaby, Babybjörn oder Marsupi.

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Das Tragetuch

Das Tragetuch ist ein gewebtes Stück Stoff, das auf verschiedenste Art und Weise um den Körper gewickelt werden kann. Babys können damit besonders eng umhüllt werden. Die Zusammensetzung der Materialien kann von Produkt zu Produkt variieren. Bei Neugeborenen sollte darauf geachtet werden, dass das Tuch aus einem elastischen Material besteht. So kann es sich der Körperform optimal anpassen. Für größere Babys eignen sich Tragetücher aus festerem Stoff.

Eine Weiterentwicklung des klassischen Tragetuches ist der sogenannte Ring Sling. Er besteht aus einem kurzen Tuch mit zwei angenähten Ringen. Das Tuch wird durch die Ringe gefädelt und festgezogen. Tragetücher und Ring Slings findet Ihr zum Beispiel bei Hoppediz.

Die Mei Tai

Die Mei Tai ist eine traditionelle asiatische Tragehilfe und vereint die Vorzüge der klassischen Babytrage mit den Vorzügen eines Tragetuches. Sie besteht aus Hüft- und Schulterträgern und einem Tragesack. Dieser ist nicht vorgeformt, sondern besteht aus einem einfachen Tuch. Dadurch kann er sich perfekt an den Körper des Babys anschmiegen. Hüft- und Schulterträger werden wie beim Tragetuch gebunden.

Dadurch, dass die Mei Tai ähnlich aufgebaut ist wie die Komforttrage, ist sie wesentlich schneller und einfacher anzulegen als ein Tuch. Sie eignet sich sowohl für Neugeborene als auch für größere Babys. Ein gutes Beispiel für eine Mei Tai ist das Modell von Roockie. Auch der Bondolino von Hoppediz ist an die Konstruktionsweise einer Mei Tai angelehnt.

Die meisten Babytragen können sowohl auf den Bauch als auch auf den Rücken geschnallt werden. Eine Rückentrage eignet sich besonders gut für längere Ausflüge, zum Beispiel für eine ausgedehnte Wandertour. Das Kind muss dafür jedoch bereits frei sitzen können. Habt Ihr ein Neugeborenes, solltet Ihr es nur in einer Bauchtrage transportieren. Nach etwa fünf Monaten könnt Ihr dann beginnen, Euren Sprössling auch auf dem Rücken oder der Hüfte zu transportieren.

Warum es so gut ist, Euren Nachwuchs in einer Babytrage zu transportieren

Babytrage über Stuhl
Diese 2 Babytragen hängen schon bereit für einen ausgiebigen Spaziergang mit den Sprösslingen

Tatsächlich hat nicht nur Euer Baby etwas davon, getragen zu werden – auch Ihr als Eltern profitiert von dieser Erfahrung, und zwar in verschiedener Hinsicht. Im Folgenden erfahrt Ihr die wichtigsten Vorteile.

Ihr bleibt flexibel und mobil

Babytragen sind eine praktische Alternative zum Kinderwagen. Ihr spart damit nicht nur Platz, sondern auch Zeit und Nerven. Ein Kinderwagen muss auf- und aufgebaut werden, ist unhandlich und bereitet Probleme in engen Gängen und auf unebenen Böden. Gerade wenn Ihr alleine unterwegs seid, ist eine Babytrage sehr viel bequemer. Ihr könnt Sie überall dabeihaben und seid genau so flexibel wie sonst auch.

Die motorische Entwicklung Eures Kindes wird gefördert

Obwohl man es vielleicht vermuten könnte, ist das Tragen keine passive Erfahrung für das Baby. Im Gegenteil: Sein Gehirn verarbeitet jeden Bewegungsimpuls und setzt kleinste Ausgleichsbewegungen in Gang. Dadurch werden sowohl die Muskeln und Gelenke als auch das Gleichgewichtsorgan des Babys trainiert. Das alles sind wichtige Voraussetzungen für die motorische Entwicklung. Auch bei bestimmten Gelenkfehlstellungen wie der Hüftdysplasie können Babytragen einen positiven Einfluss ausüben.

Ihr gebt Eurem Schatz ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit

Gerade in den ersten Lebensmonaten genießt Euer Baby es, rund um die Uhr so nah wie möglich bei Euch zu sein. Wenn Ihr Euren Liebling eng am Körper tragt, kann er Euren Herzschlag, Euren vertrauten Geruch und Eure Wärme spüren. Diese Nähe gibt Sicherheit und beruhigt.

Die Eltern-Kind-Bindung wird gestärkt

Eine stabile Eltern-Kind-Bindung entsteht und entwickelt sich in den ersten Lebensjahren. Das Tragen soll die Kommunikation zwischen Eltern und Kind unterstützen und sich somit positiv auf die Beziehung zwischen ihnen auswirken. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass eine Babytrage allein ein Garant für eine gute Eltern-Kind-Bindung ist. Trotzdem kann sie dabei helfen, diese aufzubauen. Durch die unmittelbare körperliche Nähe habt Ihr als Eltern die Möglichkeit, Euer Kind besser kennenzulernen und besser auf seine Bedürfnisse zu reagieren.

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Korrekte Haltung in der Babytrage – darauf müsst Ihr achten

Babytragen sollten so konstruiert sein, dass die Blickrichtung des Kindes zu Mutter und Vater geht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen droht Eurem Sprössling so keine Reizüberflutung. Auch wenn einige Eltern vielleicht meinen, dass die umgekehrte Blickrichtung für ihr Kind interessanter wäre, wären all diese Reize schlichtweg zu viel des Guten. Das gilt auch für entdeckungslustige und neugierige Kinder.

Wenn Ihr Euer Baby mit dem Blick zu Euch tragt, bekommt es immer noch genug von der Außenwelt mit. Außerdem hat es jederzeit die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wenn ihm alles zu viel wird. Zu guter Letzt ist es auch aus ergonomischer Sicht ratsam, Euren Sprössling mit Blickrichtung zu Euch zu positionieren. Nur so kann er nämlich die richtige Sitzhaltung einnehmen.

Die orthopädisch korrekte Position des Babys in der Babytrage wird als Anhock-Spreiz-Stellung oder auch M-Stellung bezeichnet. In dieser Position sind die Beine des Babys angewinkelt und leicht nach außen gespreizt. Die Knie sollten sich dabei etwa auf der Höhe des Bauchnabels befinden. Der Rücken wird dadurch automatisch rund und die Gelenke werden nicht unnötig belastet. Das wird auch in diesem Video nochmal schön gezeigt:

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Babytragen

Ab welchem Alter lässt sich eine Babytrage verwenden?

Bereits Neugeborene profitieren davon, von Ihren Eltern getragen zu werden. Beim Kauf eines Produktes solltet Ihr lediglich die vom Hersteller angegebenen Alters- und Gewichtsbeschränkungen beachten. Nicht alle Modelle sind für Neugeborene geeignet.

Wann ist eine Babytrage ergonomisch?

Eine Babytrage ist dann ergonomisch, wenn sie zum einen die korrekte Haltung des Kindes fördert und gleichzeitig komfortabel für den Träger beziehungsweise die Trägerin ist. Gute Modelle gewährleisten die Anhock-Spreiz-Stellung und stützen Kopf, Nacken und Rücken des Kindes. Die Hüft- und Schultergurte sollten breit genug und gut gepolstert sein und das Gewicht des Kindes gut verteilen.

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Checkliste – so findet Ihr die passende Babytrage

  • Entscheidet Euch für eine Trageform. Wenn es schnell und unkompliziert gehen soll, ist eine Komforttrage die beste Wahl. Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt Ihr es auch mit einem Tuch oder einer Mei Tai versuchen.
  • Achtet auf eine gute Qualität. Ergonomische Babytragen gewährleisten die korrekte Haltung des Kindes und entlasten gleichzeitig den Träger oder die Trägerin.
  • Tragen zum “Hineinwachsen” sind grundsätzlich eine schlechte Idee. Das Produkt muss die passende Größe haben, damit das Baby richtig gestützt wird. Gute Modelle können über entsprechende Einstellungsmöglichkeiten mit dem Kind mitwachsen.
  • Informiert Euch über verschiedene Produkte und lest Testberichte und Kundenrezensionen
  • Schaut Euch die Testsieger von renommierten Testportalen wie Stiftung Warentest an. Der aktuelle Testsieger von Stiftung Warentest ist das Modell Manduca xt.
  • Ganz egal ob Komforttrage, Tuch, Mei Tai oder doch der Kinderwagen – das Wichtigste ist, dass Ihr und Euer Sprössling Euch mit der Wahl wohlfühlt.

Übrigens sind natürlich auch die modischen Aspekte bei der Auswahl der richtigen Babytrage nicht zu vernachlässigen. Hier geben wir Euch ein paar Mode-Tipps.

Fazit – Tragen macht Babys glücklich

Seit Jahrtausenden werden Babys von ihren Müttern getragen. Die unmittelbare körperliche Nähe schenkt ihnen ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit und fördert sie in ihrer Entwicklung. Babytragen ermöglichen es Eltern, intensiv Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und trotzdem noch die Freiheit zu haben, alles zu tun und ihrem Alltag nachgehen zu können.

Der enge körperliche Kontakt ermöglicht eine bessere Kommunikation zwischen Eltern und Kind und fördert eine stabile und sichere Bindung. Probiert es selbst aus und Ihr werdet schnell feststellen, wie gut Euch und Eurem Liebling die intensive Nähe tut.

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