Babypflege – Tipps zur richtigen Säuglingspflege

Babypflege – Tipps zur richtigen Säuglingspflege

Das Baby ist da! Jetzt stehen Eltern in einem Dschungel aus Informationen und Produkten – was ist denn für die Babypflege wirklich nötig? Und welche Handgriffe erleichtern die Säuglingspflege? Mit diesen Tipps finden frischgebackene Eltern rasch eine angenehme Pflegeroutine mit ihrem Kind.

Säuglingspflege – Was gehört dazu?

Die Haut des Säuglings ist ebenso zart wie das ganze kleine Baby – daher braucht sie eine sanfte und schonende Pflege. Zur regelmäßigen Pflegeroutine gehört das Baden und Eincremen, die Reinigung von Po und Windelbereich, vorsichtige Ohren- Nasen- und Augenreinigung, Schneiden der Nägel und – je nach Haarpracht – Kämmen und Schneiden der Haare.

Die meisten dieser Pflegerituale brauchen kein besonderes Equipment, aber eine Grundausstattung zur Babypflege sollte schon vorhanden sein:

  • Weiche Waschlappen (mindestens 4 Stück, zum Waschen und wechseln)
  • Wattestäbchen
  • Feuchttücher
  • Mildes Babyshampoo
  • Nagelschere für Säuglinge
  • Wundcreme
  • Mildes Pflegeöl
  • Der Jahreszeit angepasste Pflegecreme für Gesicht und Körper
  • Babyhaarbürste, bei Bedarf

Das Baby wird gebadet

Wichtig: Keine Badezusätze verwenden.

Da Baby braucht warmes Wasser, sonst nichts. Badezusätze trocknen die zarte Haut nur unnötig aus. Hat das Baby bereits trockene Haut, kann etwas Pflegeöl ins Wasser gegeben werden – stillende Mütter geben auch gerne ein paar Tropfen ausgestrichene Muttermilch mit ins Badewasser.
Das Wasser selbst soll warm sein, aber nicht heiß.

Als Erwachsener kann man die richtige Temperatur einfach mit der Innenseite des Unterarmes messen: Fühlt es sich angenehm warm an, ist es genau richtig und liegt bei etwa 37°C. Wichtig ist, dass auch die Umgebungstemperatur warm ist, am besten zwischen 22 und 25 Grad. Babys können die Thermoregulierung noch nicht gut steuern und sollten daher vor zu großen Temperaturschwankungen geschützt werden.

Das Baby sollte bäuchlings auf dem Unterarm des Erwachsenen liegen und dann langsam ins Wasser getaucht werden, der Kopf auf jeden Fall oberhalb der Wasseroberfläche. Mit der anderen Hand kann dann um das Kind herumgewaschen werden. Länger als 10 Minuten sollte das Baby nicht im Wasser bleiben – und ein Bad in der Woche reicht vollkommen aus.

Nase, Ohren, Augen, Nägel

Viele Babys haben in den ersten Lebenstagen stark zugeklebte Augen. Hier einen feuchten Waschlappen nehmen oder ein befeuchtetes Wattestäbchen und ohne Druck die verkrusteten Stellen wegrubbeln, dabei immer in Richtung des äußeren Augenwinkels reiben.

Die Ohren sollten auf keinen Fall mit einem Wattestäbchen gereinigt werden – die Verletzungsgefahr ist dabei zu groß. Es gibt speziell für Säuglinge Wattepads mit zugespitzten weichen Enden.

Babywattestäbchen können auch zur Nasenreinigung verwendet werden, das ist aber, solange das Kind nicht erkältet ist, nur alle 3-4 Tage nötig. Hier gilt: Vorsichtig, kein Druck und nie zu tief!

Kleine Babys können auch die Krallen ausfahren: Damit der Säugling weder sich noch andere mit scharfkantigen Nägeln verletzt, müssen Fuß- und Fingernägel regelmäßig geschnitten werden. Am besten geht das, während das Baby schläft – sicherheitshalber mit einer speziellen, abgerundeten Babynagelschere. Beim Schneiden dem natürlichen Bogen des Fingers folgen und keine Feile verwenden.

Babypflege – Den Säugling richtig eincremen

Das Eincremen des Windelbereichs findet beim Wickeln statt. Nach dem Baden kann das Baby eingecremt werden – sobald es wirklich gut und in jeder Hautfalte abgetrocknet ist. Mildes Öl, zum Beispiel Mandelöl kann in die Babyhaut sanft einmassiert werden.

Im Winter trägt man zusätzlich eine Allwettercreme im Gesicht auf. Shop Apotheke bietet ein umfangreiches Sortiment an ausgesuchten Produkten für die Körperpflege von Babys und Kleinkindern: von spezielen Shampoos bis Ölen. Kleine Pickelchen auf der Babyhaut sind meist hormonell bedingt und bedürfen keiner besonderen Pflege.