Vitamine sind die kleinen Superhelden in unseren Lebensmitteln – wie helfen sie Kindern?

Vitamine sind die kleinen Superhelden in unseren Lebensmitteln – wie helfen sie Kindern?

Vitamin A, B, C, Folsäure, Kalzium, Zink… Wie heißen sie alle noch gleich? Besonders bei Kindern spielt eine gute, ausgewogene Ernährung eine kritische Rolle. Da isst das Kind einmal zu viele Süßigkeiten und der Appetit reicht nicht fürs Abendbrot. Oder es schiebt die meisten Gemüsesorten so beharrlich an den Tellerrand, dass die Eltern einmal zu oft einknicken. Lange dauert es nicht, bis es einem in den Kopf schießt: Bekommt mein Kind die wichtigsten Vitamine und Nährstoffe? Noch bevor der Schritt zum Arzt folgt, ist es grundlegend wichtig, sich über die kleinen Superhelden in unseren Lebensmitteln zu informieren. Dabei möchten wir von Intuitive Eltern Ihnen helfen. Falls Ihnen das dann noch nicht ausreicht, können Sie hier mehr Vitamin Infos bekommen.

Vitamine von A bis Z

Vitamin A wie Augen: Nicht nur für diese ist es gut, sondern auch für unsere Zähne, Schleimhäute und Haut. Außerdem unterstützt es den Wachstum von Knochen, damit die Kinder ein gesundes Skelett entwickeln. Und nach einem Knochenbruch kümmert sich das Vitamin A auch um die Heilung der Knochen.

Das B-Team

Es gibt eine ganze Reihe von B-Vitaminen, zusammen auch Vitamin-B-Komplex genannt. Sie alle sind notwendig für den funktionierenden Stoffwechsel und die Zellteilung. Vitamin B1 ist für die Unterstützung des Nervensystems wichtig und befähigt den Wandel von Nährstoffen in Energie.

Vitamin B2 wird vor allem für die Bildung von neuen Zellen benötigt, außerdem schützt es ähnlich wie Vitamin A unsere Augen und Haut. Vitamin B3 unterstützt die Zellteilung und bildet in der Bauchspeicheldrüse Insulin, welches wiederum dazu befähigt, den wichtigen Traubenzucker aus dem Blut aufzunehmen.

Ein weiteres Vitamin ist B9 oder Folat, welches im Alltag eher als Folsäure bekannt ist. Folat übernimmt eine wichtige Rolle bei der Blutbildung, zudem ist ein gesunder Vitamin-B9-Vorrat wesentlich für den Transport von Sauerstoff in unserem Blut. Im Knochenmark kümmert sich Folat um die Entstehung von roten Blutkörperchen.

Das Multitalent unter den Vitaminen

Ein Vitamin, an dem kaum jemand vorbeikommt – vor allem nicht am Theorisieren über dessen gefürchteten Mangel – ist das Vitamin B12. Was macht es so wichtig? Und warum sind gerade Kinder betroffen? Vitamin B12 ist ein wahres Multitalent und zuständig für, unter anderem, den Eisenstoffwechsel, die Bildung von roten Blutkörperchen und Zellkernen, die gesunde Funktion unseres Nervensystems, die Regulierung der Zellteilung und die Folsäureaufnahme. Ein umfangreicher Vitamin-B12-Haushalt ist also unerlässlich für die gesunde Entwicklung von Kindern, insbesondere deren kognitive Fähigkeiten. Und da sollte auch von Zeit zu Zeit zu Lebensmitteln gegriffen werden, die Kinder eher ungerne essen.

Der selten gesehene Held

Im Gegensatz zu anderen B-Vitaminen ist Vitamin B12 nur in wenigen Lebensmitteln vorhanden, etwa in Fischprodukten oder Camembert. Zudem sind die möglichen Auswirkungen von einem Vitamin-B12-Defizit nicht schnell bemerkbar, da wir das Vitamin in unserem Körper über einen langen Zeitraum speichern.

Keine Chance den Krankheitserregern

Das wohl bekannteste Vitamin sorgt für ein starkes Immunsystem und wehrt Krankheitserreger ab: Vitamin C. Aber nicht nur das Immunsystem wird von dem Vitamin unterstützt, sondern auch Nerven und Psyche, die Eisenaufnahme und Bildung von Hormonen. Ein gesunder Vitamin-C-Haushalt beugt zudem Symptomen von Erschöpfung vor.

Der strahlende Superheld

Vitamin D könnte auch das Vitamin der Sonne genannt werden – so wird es zumindest hergestellt, indem wir mit den UV-Strahlen der Sonne in Kontakt kommen. Eine wichtige Nachricht für alle kleinen Stubenhocker: Draußen spielen ist gesund, also rein in die Kinderschuhe und ab in den Park! Das Vitamin ist neben Kalzium für gesunde Knochen zuständig und versorgt unser Herz und unsere Nervenzellen.

Schutz vor blauen Flecken und Entzündungen

Das Vitamin K hat einen wichtigen Job: Der Blutgerinnung zur Seite stehen. So schützt es vor Nasenbluten und der leichten Bildung von blauen Flecken. Vitamin E hingegen unterstützt wie viele andere Vitamine das Immunsystem und besitzt zusätzlich eine entzündungshemmende Wirkung.

Helden des Wachstums

Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, das maßgeblich an der gesunden Gehirnreifung im Kindesalter beteiligt ist. Hierzu zählen sowohl die Bildung von kognitiven als auch motorischen Fähigkeiten. Aufgrund ihres Skelettwachstums haben Kinder einen erhöhten Eisenbedarf.

Das gleiche gilt für Kalzium: Ein gedeckter Bedarf ist wesentlich, um ein gesundes Skelett mit einer hohen Knochendichte zu garantieren. Vor allem in der Pubertät sollten Jugendliche darauf achten, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die viel Kalzium enthalten.

Zink hat ähnlich wie Eisen ebenfalls die Mission, die Gehirnentwicklung zu unterstützen. Zudem ist es essenziell für das Immunsystem. Aufgrund des Wachstums von Kindern entsteht auch hier ein erhöhter Bedarf.